2017 hat LinkedIn in Zusammenarbeit mit der Bitkom Research GmbH unter 305 Personalentscheidern und Vorständen in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern eine Studie zu den gefragtesten Hard Skills und Soft Skills durchgeführt. Folgende Hard Skills wurden von den Befragten als die bedeutendsten herausgestellt:
Wissensmanagement: Darunter versteht man den effektiven Umgang mit Wissen und dessen Einsatz in der eigenen Organisation.
Datenanalyse und -interpretationsfähigkeit: Durch die Fülle an Informationen sind wir heutzutage dazu gezwungen zu filtern, zu analysieren und uns jene Informationen herauszusuchen, die uns weiterbringen. Demnach ist diese Fähigkeit für jeden wertvoll und ein Mindestmaß an Kenntnissen in nahezu jedem Beruf wichtig.
Projektmanagement: Projekte fallen in nahezu jeder Branche an. Um diese zielgerichtet und im Rahmen der verfügbaren Ressourcen durchführen zu können, braucht es Expertise und Erfahrung im Projektmanagement.
Change-Management: Jegliche Unternehmensbereiche sind von Schnelllebigkeit geprägt. Deshalb müssen Fach- und Führungskräfte heutzutage und zukünftig fähig sein, veraltete Strukturen umzubauen und kurzfristig neue Strategien, Systeme und Prozesse zu entwickeln. Auch neue Arbeitsaufteilungen oder bspw. neue Definitionen von Arbeitsabläufen werden dem „Veränderungsmanagement“ zugeordnet.
Unternehmensführung: Der Erfolg eines Unternehmens misst sich nicht alleine durch die Entwicklung innovativer Produkte oder Dienstleistungen, sondern ist auch entscheidend von der Führungskompetenz des Unternehmensgründers, einer Abteilungs- oder Teamleitung abhängig. In solchen Positionen ist eine umfangreiche Mischung an Fähigkeiten gefordert. Empathie, Kommunikationsfähigkeit und verschiedene soziale Kompetenzen sind zum Beispiel wichtig, um das Potenzial guter Mitarbeiter auszuschöpfen und diese an sich zu binden.
Social-Media-Kenntnisse: Potenzielle Käufer und Kunden – Milliarden Menschen – sind zunehmend in sozialen Netzwerken (wie bspw. Facebook, Xing, Instagram, Twitter, LinkedIn) anzutreffen. Die Fähigkeit, soziale Medien professionell zu nutzen und über sie zu kommunizieren, wird deshalb immer wichtiger. Andernfalls kann der Umgang erheblichen Schaden anrichten.
Allgemeine Digitalkompetenz: Zur digitalen Kompetenz zählen neben der Datenverarbeitung und -sicherung auch der Umgang mit Kommunikationstools oder Managementsystemen. Digitale Werkzeuge werden je nach Branche, Unternehmen und Berufszweig unterschiedlich eingesetzt.
Verständnis für Programmierung: Die Digitalisierung hat bereits zum jetzigen Zeitpunkt in nahezu alle Branchen Einzug gefunden. Nicht mehr nur Informatiker selbst wenden Programmiersprachen an, sondern auch fachverwandte Profile, wie z.B. Online Marketing Experten oder Ingenieure. Aus diesem Grund kann das Verständnis zu verschiedenen Programmiersprachen ein klarer Pluspunkt bei der Jobsuche darstellen. Je nach Branche und Tätigkeit variiert die Bedeutung verschiedener Programmiersprachen.